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Frankfurt-Worms-Freiburg: Radtour Tag 1 - Schaum und Panik

Der erste Tag meiner Mehrtagestour mit dem #MitOhneAkkuFahrrad begann eigentlich völlig unspektulär. Guter Laune gestartet, mitten durch die Weinberge, stetig berauscht vom Duft frischer Maische. Hicks.
Es war tolles Wetter. Die Wege waren mit dem Fahrrad geradezu unproblematisch zu befahren, nachdem ich Frankfurt verlassen hatte. Zwei Wildwechsel mit Rehen konnte ich beobachten und dutzende Greifvögel in den schönsten Farben. 
Mein Ziel war für den heutigen Tag Worms. Das sollten so in etwa 70 - 72 km laut Karte von radweit.de sein. Dann, lange vor der Rheinfähre bei Nierstein, begann es kräftig zu regnen. Das ist ansich nicht besonders schlimm, wenn Regenkleidung vorhanden ist. Dumm kommt es nur, wenn man per Smartphone-GPS irregeleitet wird und das schönste Schlammbad nimmt. Das arme Fahrrad hatte auch ordentlich zu leiden. Auf der Rheinfähre begegnete ich anderen Radfahrern. Vom Fährmann (Kassierer) wurde uns gesagt, wir könnten uns in den Fahrgastraum setzen und so oft übersetzen, wie wir wollten, auch bis der Regen nach ließ. Das fand ich ein tolles Angebot. Nochmals herzlichen Dank an den Fährmann.
Der Regen ließ tatsächlich nach der zweiten Überfahrt etwas nach, sodaß ich mich raus traute und besagtes Schlammbad nahm. 
Die restliche Strecke bis Worm vertrieb ich mir auf dem Fahrrad die Zeit damit, mich mit dem unbekannten Wesen, genannt "Garmin", zu beschäftigen. Das gelang bedingt, aber mit viel zu hohem Aufwand, wie ich später feststellte. Erstaunlicherweise hatte ich einiges richtig gemacht in Bezug auf die Vorbereitung der Reise. Ich hatte das Image vom @spmrider in das Garmin gefüttert und auf dem Smartphone in OSMand die GPX-Datei von radweit.de geladen. Beides enorm hilfreich.
Und dann kam Worms und mit Worms kam die Panik. Erst schleichend, später heftiger ;-). Sämtliche Hotels und Pensionen, die ich anfragte, hatten kein Zimmer frei. Natürlich hatte ich auch weder Zelt noch Schlafsack dabei. Nach einer durchzelteten Nacht wäre die Tour für mich mit Sicherheit schon aus rückentechnischen Gründen vorbei gewesen.
Dann hatte ich aber einen rettenden Einfall: es gab da ja noch AirBnB. Unterkunft gesucht und gefunden und gefühlt stundenlanges Bangen bis die Bestätigung kam. Die Sache hatte nur einen winzigen Haken: ich musste noch mal 17,2 km weiter strampeln. Das war ansich nicht dramatisch, nur am Folgetag gab es dann Verwirrungen. 
Die Unterkunft war große Klasse. Ein komplettes Zimmer für mich auf einer Etage in einem Einfamilienhaus. Es war preisgünstig und die Gastgeber waren super nett. Meine Frage, ob ich meine Wäsche waschen könne, wurde bejaht. Also, statt heiern, erst mal die Waschmaschine anstellen. Nach gut 1 Stunde im Keller angekommen, eine aufgelöste Gastgeberin. Sie meinte, sie hätte die Wäsche nochmals anstellen müssen, weil alles voller Schaum gewesen wäre. Ich hätte wohl zu viel Waschmittel hineingetan. Normalerweise war das nicht meine erste Waschmanschinenfüllung, aber das Waschmittel war neu für mich. Damit war aber quasi die Nacht für mich gelaufen, weil ich den Schaum ja wieder aus den Sachen herausbringen musste. 
Und dann war da noch die Panik, die mich seit der Übernachtungsfrage erfasst hatte. Also nächstes Ziel ausgemacht - sowas um Leimersheim herum - und Unterkunft gesucht. Da war über AirBnB nur was in der Nähe von Karlsruhe zu finden. Um meine Panik zu drosseln, hab ich dann noch in der Nacht gebucht, was sich am Folgetag als schwerer Fehler erwies. 
Die Tour von Frankfurt nach Worms habe ich getrackt und in Komoot öffentlich gemacht, nicht aber die Strecke zur Übernachtung. Insgesamt kamen an diesem Tag 90 geradelte Kilometer zusammen.

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