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Leben mit der Pebble oder doch nicht?

Bild des Benutzers android_oma

Pebble am HandgelenkIch bin jetzt ein Jahr um das Teil herumgeschlichen und habe es mir dann doch so ca. vor 3 Wochen gekauft. Die anderen Smartwatches konnten mich nicht hinterm Ofen hervorlocken, weil die immer noch ein Akkuproblem haben. Sie sind zwar mitunter weniger klobig am Arm, aber überzeugt haben sie mich nicht. 
Eine genaue Vorstellung von dem, was ich mit der Pebble anstellen kann, hatte ich noch nicht so wirklich. Ich dachte so daran, dass die Beule in meiner Hosentasche ja nun verschwinden könnte. Mit den Notifikations auf der Uhr hätte ich aus meiner Sicht das Smartphone im Rucksack belassen können. In der ersten Woche der Nutzung war ich schwer enttäuscht und dachte tatsächlich über Rücksendung nach. Die Ursachen für meine Enttäuschung waren folgende:

  • es verging kaum ein Tag, an dem die Pebble nicht mindestens 6 mal ein Update anforderte, welches ich jedoch bereits längst installiert hatte
  • beim Einschalten meiner geliebten Pedometer-App [von Runtastic] auf dem Smartphone verlegte sich die Pebble auf Dauerbrummen
  • beim On11- Watchface wurde, sobald ich die Pebble per Smartphone gekoppelt hatte, ein Morseton in dieser Weise permanent abgegeben: brumm brumm Ruhe brumm brumm ... und ein Error im Watchface bei Datum gemeldet
  • das On11-Watchface überwacht meine Aktivitäten, aber der Schrittzähler dabei ist hochgradig ungenau
  • es wurden ständig Notifications geschickt, die völlig sinnlos waren

Dann habe ich mal nach den möglichen Fehlern geforscht und dabei folgendes festgestellt:

  • es liegt nicht an der Pebble - sie ist quasi komplett unschuldig
  • die Pedometer-App ist ungeeignet für die Pebble, solange der Dauerbrummer-Fehler nicht beseitigt ist
  • die Update-Anforderung hängt mit einem Fehler in dem On11-Watchface zusammen. Solange das Smartphone nicht mit der Pebble gekoppelt ist, funktioniert dieses Sporttracking-Watchface sehr gut. Nach der Koppelung nicht mehr. Das kann durchaus an meinem Nexus 4 liegen. Wer weiß.
  • die Ungenauigkeit der Schrittzähler am Arm stelle ich hier mal prinzipiell infrage. Es werden augenscheinlich die Bewegungen des Arms gezählt. Und die sind erheblich mehr als die meiner Schritte. Die Pedometer-App auf dem Smartphone liefert eine durchaus realistischere Zahl.
  • die sinnlosen Notifications konnte ich abstellen, indem ich bei der Notify-App genau skaliert hatte, welche App Notifications an die Uhr schicken darf.

Also, Ihr seht - da muss man ein wenig tiefer einsteigen, um die Uhr dann doch noch lieben zu lernen.

Was mache ich denn jetzt genau mit der Pebble?

  • die Uhrzeit ablesen [dabei hatte ich mir das vor Jahren schon erfolgreich abgewöhnt und wollte eigentlich nichts mehr am Handgelenk mit mir herumschleppen]
  • mich benachrichtigen lassen, wenn auf dem Smartphone Notifications angekommen sind - was ich als seeeehr sinnvolle Anwendung empfinde. Damit kann das Smartphone im Rucksack bleiben

ich war schwimmen mit der Pebble - allerdings ohne irgendeinen Effekt, da eine Koppelung mit dem Smartphone aufgrund der Entfernung von Umkleidekabinen zum Schwimmbad zu groß war. Bestätigen kann ich aber die Wasserdichtigkeit der Uhr. Wenn man mal vergessen hat, sie vor dem Schwimmen abzunehmen, ist das sicherlich sehr hilfreich [Vorsicht Ironie].
Slickwrap zum farblichen Aufpeppen der PebbleBevor die Pebble bei mir eintraf, hatte ich schon mal zwei Slickwraps bestellt, um die Pebble aufzupeppen. Ganz das Weibchen, habe ich eins in Lila und eins in Pink bestellt. Ursprünglich dachte ich mal, das wären farbige Schalen. Sind es aber nicht. Es sind Aufkleber. Da ich noch nicht weiß, ob ich die Pebble behalte oder wieder verkaufe, habe ich noch kein Slickwrap aufgeklebt. 

Was mich an der Pebble immer noch total fasziniert, ist die wirklich lange Akku-Laufzeit. Da kann, glaube ich, kaum eine andere Smartwatch mithalten. Ein Touchdisplay benötige ich nicht so unbedingt, weil die Bedienung mit den Knöpfen der Pebble absolut einfach ist, und ich kann nicht aus Versehen irgendeine App starten, die ich nicht starten wollte.

Wirklich spannend wäre gewesen, wenn ich meine Sportaktivitäten mit der Pebble hätte tracken können. Um das jetzt zu realisieren, habe ich mir Orbit bestellt. Das soll sich mit  der Runtastic - App koppeln und dann meine Aktivitäten aufnehmen. Wenn mir das genügt, werde ich wohl die Pebble wieder verkaufen. Reizen würde mich jedoch, mit dem SDK [Software Development Kit] der Pebble mal ein eigenes Watchface zu entwickeln . Naja, mal sehen, ob sich mein Nerd-Herz von dem Gadget wirklich trennen kann. Vielleicht mögen die Apps und Watchfaces ja mit meinem Smartphone doch noch kommunizieren, wenn ich Android 4.4 auf meinem Nexus 4 endlich installiert habe.

 

 

Kommentare

Gespeichert von Mario (nicht überprüft) am/um

Als ich weiß nicht, für eine Uhr, auf der man sieht, wie spät es ist und ob das Handy irgendwelche Benachrichtigungen hat, so viel Geld ausgeben?

Schön sieht sie ja aus, aber meine Frau würde mich erschlagen, wenn ich mir sowas kaufen würde .-)

Bild des Benutzers android_oma
Gespeichert von android_oma am/um

Obwohl ich in dem Artikel sehr kritisch mit der Pebble umgegangen bin, möchte ich sie inzwischen nicht mehr missen. Wenn ich sie morgens vergessen habe, umzumachen, fehlt sie mir. Die Benachrichtigungen auf die Pebble stellen letztendlich doch eine großartige Lösung dar, um nicht ständig das Smartphone in die Hand nehmen zu müssen.

Twitter Username: 
@android_oma

Gespeichert von elephanteum (nicht überprüft) am/um

Ich könnte mir gut vorstellen, meine Pebble zu verkaufen. Bei Interesse bitte melden. Stammt aus der Kickstarter Zeit / schwarz

Twitter Username: 
@elephanteum

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