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Mein erster Hackathon: DB Open Data Challenge

Bild des Benutzers android_oma

DB Open Data Challenge T-ShirtEs hat mich schon oft gezwackt, mal bei einem Hackathon mit zu machen. Bedenken, möglicherweise mit den Highlevel Hackern mithalten zu können, hielten mich aber immer davon ab. Dieses Mal war das anders: in der Einladung stand, dass nicht nur Programmierer benötigt würden, sondern auch Datenanalysten und Datenbankspezis. Und wenn ich etwas wirklich gut kann, ist es Daten zu analysieren, zu mergen, SQL-Statements zu basteln, etc..

In Sachen mobile Entwicklung bin ich dabei, eine Ausbildung zur Android-App-Entwicklerin bei der SGD zu machen. Dazu hätte ich allerdings lieber im stillen Kämmerlein programmiert, als in einem große Forum. Auf ElasticSearch wäre ich sehr neugierig gewesen. Dafür hätte ich aber einiges vorbereiten müssen, wozu ich nicht gekommen bin.

Die DB Fernverkehr hat also Daten für uns zur Verfügung gestellt, die wir für die Entwicklung neuer Projekte benutzen durften. Nach dem Event hatten wir diese allerdings wieder von unseren Geräten zu entfernen.

Während der Einführung habe ich mich mal vorsichtig umgeschaut und die anwesenden Mädels gezählt: 2 (mich eingeschlossen). 

Die Fakten:

  • Eventzeit: vom 20.03.2015 nachmittags bis zum 21.03.2015 abends
  • Eventort: DB Silberturm 31. Etage, Jürgen-Ponto-Platz 1, Frankfurt 
  • Veranstalter: DB Fernverkehr
  • Teilnehmerzahl: 64
  • Anzahl teilnehmender Frauen: am Ende 3
     

Viele Teilnehmer waren schon als Team angereist. Für die übrig gebliebenen gab  es die Möglichkeit, sich vor Ort zusammen zu finden. Daraus ist dann unter anderem das Team "Blinddate" entstanden und das Team "MenschZugWeb", für das ich mich entschieden hatte. 
Teammitglieder von #MenschZugWeb waren: Florian Bachmann , Thomas Nolte, Robert Lokaiczyk und ich. Der normale Hackathon geht davon aus, dass die Teilnehmer 24 h non stop, nur mit Essenspausen, programmieren. Das hatte ich für mich schon im Vorfeld aus Altersgründen ausgeschlossen. Wenn ich eine Nacht durcharbeite, braucht mein Schlafrhythmus ewig, bis er sich wieder beruhigt hat. Erstaunlicherweise sahen das auch 2 andere Teammitglieder so und verbrachten die Nacht zu hause. 
Pünktlich um 09:00 Uhr am 21.03.2015 waren alle wieder am Platz. 

Was war denn nun eigentlich unser Plan? Die Idee kam von Thomas Nolte und die Background-Programmierung von Robert Lokaiczyk. Robert hatte das Portal "Mängelmelder" entwickelt. Hier werden Mängel im öffentlichen Raum eingestellt, wie z.B. kaputte Straßenlaternen, wilde Müllhalden und anderes. Der Mängelmelder arbeitet wie ein Ticketsystem. Jeder Bürger kann via App den Mangel melden inkl. Foto und der Melder schickt es weiter an die zuständige Stelle. Dort wird er bearbeitet und derjenige Bürger, der den Schaden gemeldet hat, erhält Rückmeldung.

Der Thomas hatte schon vor dem Event Kontakt mit Robert aufgenommen, der sich unabhängig davon schon für das Event angemeldet hatte. Robert hat uns auf einer Mängelmelder - Testumgebung einen eigenen Mandanten eingerichtet, den DBMelder. Das Ziel war es, dass z.B. defekte Toiletten, unsaubere Zugeinrichtungen, defekte Beleuchtung und was auch immer auf dem schnellsten Weg direkt an das Zugpersonal gemeldet wird und von diesem behoben werden kann. Durch die Fotos und die zwingende Angabe der Zugnummer, sollte die Identifikation des Schadens erleichtert werden.
Wir haben die Daten aufbereitet, um mal historische Daten aufzeigen zu können. Die Kategorien wurden so angepaßt, dass sie mit den internen Schadenmeldungen abgestimmt waren. Texte mußten eingestellt werden, das CSS angepasst werden. Es waren also durchaus einige Skills notwendig, um das Projekt so zu gestalten, dass es gut präsentiert werden konnte. Die Geodaten für die Bahnhöfe mußten ermittelt werden, sodaß wir am Ende anhand der internen Schadenmeldungen zeigen konnten, wie die Route von dem betreffenden Zug verlaufen ist. Es gab Regionen, in denen mehr Schäden gemledet wurden und solche, in denen kaum Schäden gefunden wurde. Es war zu erkennen, dass es unterschiedliche Startpunkte für den Zug gab und mitunter auch mal Umleitungen gefahren worden sind.

Das Schmankerl oben drauf haben dann Thomas und ich noch gepackt, indem wir über Twitter unsere Follower aufforderten, uns bei unserem Livetest aus dem Zug Schäden zu twittern (die eigentlich keine waren). Dabei kamen sehr lustige Meldungen heraus, wie diese hier:

Hier noch ein paar Tweets vom #dbhackathon: 

Mein Favorit:

Für die Gadgetfraktion (ilike):

Ein Teilnehmer hat eine App gebaut, mit der man Fahrradtouren planen konnte, die Zugfahrten eingebettet hatten - genial (das Foto rechts unten):

Und hier unsere Anwendung, auf der sich noch nicht die Altdaten befinden, nur das, was die Twitterfollower uns nach unseren Aufrufen eingestellt haben (Fakemeldungen): 

 

Das Portal ist nachwievor als Test offen. Hier könnt Ihr, wenn Ihr im Zug unterwegs seid, mal einen Test machen: https://dbmelder.werdenktwas.com. Eine Bearbeitung wie beim normalen Mängelmelder findet NICHT statt. Aber wer weiß, vielleicht wird die Idee ja aufgegriffen und verwirklicht.

Mir hat das Ganze großen Spaß gemacht. Das Orgateam war total aufmerksam und hilfsbereit. Essen und Trinken war reichlich vorhanden. Wir hatten gute Gelegenheiten, mit den anderen zu schwatzen und uns auszutauschen. Es war sogar ein Vater mit seinem Sohn dort, die ausserhalb der Challenge die Daten bearbeitet haben und Auswertungen für sich gezogen haben. 

Ich würde jederzeit wieder teilnehmen. Das nächste Mal würde ich aber sehr gerne ein(e) Mädel / Frau / Studentin / Schülerin mitnehmen wollen. Es ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber vielleicht wirkt ja auch hier irgendwann mal das Schneeballprinzip. Wenn danach dann jede mitgenommene wieder ein anderes Mädel mitnimmt ... Wer also von einem Hackthon hört und sich alleine nicht traut, daran teilzunehmen, bitte bei mir melden. Ich nehme Dich sehr gerne mit. Ich hatte das Glück, dass an dem Hackathon so einige meiner Follower teilnahmen und die Hürde für mich dadurch nicht ganz so hoch war.

 

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