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Webgrrl-Gastartikel: WeTab - Totgesagte leben länger

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WeTab MeegoNach dem verpatzten Start des WePad – inzwischen WeTab – scheint die deutsche Antwort auf das iPad aus der öffentlichen Wahrnehmung irgendwie verschwunden zu sein. Daher war ich ziemlich überrascht, auf der CeBIT, noch dazu in Halle 19 (Chaos komplett), auf die www.wetab-community.com zu treffen. WeTab hat sich offenbar inzwischen mit MeeGo verheirat, einer Linux-Distribution, die für Multitouch- und Pad-Anwendung optimiert ist.

Die Oberfläche fand ich ungewöhnlich: MeeGo stellt alle Verknüpfungen, Apps und Widgets in einer Bildschirmansicht dar, die sich vertikal scrollen lässt. Die Scroll-Zonen liegen an beiden äußeren Rändern, ähnlich wie der Scrollbalken in herkömmlichen Webseiten nur breiter. Schön fand ich, dass eingestöpselte USB-Devices in diesem Rand angezeigt und per Finger-Tip direkt aufgerufen werden können. 
Leider war es am Samstag in Halle 19 so voll und so laut, dass ich MeeGo nicht selbst getestet habe. Meine Informationen stammen von einem der Community-Mitglieder und aus dem Web. Das OS gibt es in verschiedenen Versionen, neben TouchPads auch für Netbooks. Wie bei Linux-Derivaten üblich wird es von einer fleißigen Community ständig weiterentwickelt. Damit bietet es die Vorteile, die Linux-Nutzer zu schätzen wissen wie individuelle Anpassung des Systems an die eigenen Bedürfnisse. Apple-Verweigerer dürften sich freuen. Leider gibt es derzeit kaum Apps für das WeTab. Aber die Community scheint ebenso daran zu arbeiten wie die WeTab-Betreiber und Intel
Wenn MeGoo ähnlich benutzerfreundlich ist wie Android, wäre das nach meiner Auffassung der beste Ansatz für den möglichen Erfolg eines deutschen iPad-Konkurrenten. Die Unterstützung durch Intel und Adobe lässt hoffen. Flash, Air & Co. sind hier jedenfalls verfügbar. Ich würde mich jedenfalls über ein weiteres, mobiles Linux-OS für ganz normale Nutzer und nicht nur Nerds freuen, das neben der Eignung für Tabletts auch eine interessante Alternative zu Windows7 und Linpus auf dem Netbook sein kann.
    Ach ja: Die vollmundig angekündigten TouchPads mit Android 3.0 [Honeycomb] habe ich übrigens nicht gefunden. Für Asus und Motorola war die CES offenbar wichtiger ;-).

 

Autorin: Renate Hermanns
Web: http://www.pressecounter.de/
Twitter: @Renaade

 

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